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Ausgabe 02/2026

Spotlight: PPA / Direktbelieferung

Was genau sind Power Purchase Agreements (PPAs) für Erneuerbare? Welche Best-Practice-Beispiele gibt es in Deutschland? Und wie wird sich der PPA-Markt in den nächsten Jahren entwickeln? In unserem Spotlight werfen wir einen umfassenden Blick auf das Thema PPA und Direktbelieferung.
 
03.06.2026 | 1 Min.

Power Purchase Agreements: Boom oder Flaute?

Ein Power Purchase Agreement (PPASteht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.Steht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.) ist ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Stromerzeuger und einem Stromabnehmer. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel Ökostrom direkt vermarkten – ohne staatliche Förderung. Nach einem Boom ist die Nachfrage nach PPAs 2025 jedoch wieder deutlich zurückgegangen.

Power Purchase Agreements sind also keine Selbstläufer mehr. Und das liegt ausgerechnet am Erfolg der Energiewende: Durch den starken Ausbau von Wind- und Solarenergie steigt das Stromangebot, wodurch Abnehmer bessere Preise verhandeln können und die Einnahmen für Betreiber sinken. Langfristig könnten Batteriespeicher und intelligentere Netze den Markt stabilisieren und PPAs wieder attraktiver machen.

 

Welche Arten von Power Purchase Agreements gibt es?

 

Welche Perspektiven haben Power Purchase Agreements?

Der PPASteht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.Steht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.-Markt wird sich wandeln. Experten gehen davon aus, das der Markt zuküftig wieder wächst – allein aufgrund der stark zunehmenden Zahl an ausgeförderten Wind- und Solaranlagen, die nach 20 Jahren aus dem EEG herausfallen. Und: Batteriespeicher können in naher Zukunft zusätzlich einen positiven Effekt auf die Wirtschaftlichkeit von Power Purchase Agreement haben.

 

Best Practice: Das Power Purchase Agreement von Mercedes Benz und UKA

Auf dem Prüfgelände von Mercedes-Benz im niedersächsischen Papenburg errichtet UKA einen Windpark – bei laufendem Testbetrieb. Das ist nicht die einzige Herausforderung für das ehrgeizige PPASteht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.Steht für Power Purchase Agreement: längerfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Erzeuger und einem Verbraucher, z.B. einer Fabrik.-Projekt. Im Gespräch erklären UKA-Geschäftsführer Gernot Gauglitz und Heiko Gaiser, Director Sustainable Infrastructure bei Mercedes-Benz, was sich beide Seiten vom Stromliefervertrag erhoffen.

 

FAQ zum Thema Power Purchase Agreement und Direktbelieferung

Wie funktioniert die Direktbelieferung mit Ökostrom?

Bei der Direktbelieferung wird Strom aus einer Wind-, Solar- oder Biogasanlage direkt an einen Verbraucher verkauft – entweder physisch über das Stromnetz oder virtuell über den Markt. Der Abnehmer erhält Herkunftsnachweise, die belegen, dass der Strom klimafreundlich erzeugt wurde.

Welche Vorteile bietet ein PPA für Unternehmen?

Unternehmen profitieren von langfristig planbaren Stromkosten, Schutz vor Preisschwankungen am Energiemarkt und einem klaren Nachhaltigkeitsnachweis. PPAs sind ein wirksames Instrument, um als Unternehmen Energieziele und ESG-Kriterien zu erfüllen oder CO2-Neutralität zu erreichen.

Für wen eignet sich ein PPA besonders?

PPAs sind ideal für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch, die ihre Energieversorgung nachhaltig und preisstabil gestalten wollen. Für Energieparks garantieren die langfristigen Abnahmeverträge über Jahre feste Einnahmen. Dies erleichtert die Finanzierung von neuen Wind- oder Solarparks enorm.

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