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Energieeffizienz

Pilotprojekt hilft Energiekosten zu senken

Mithilfe lernender Energieeffizienz-Netzwerke können Unternehmen ihre Wirtschaftlichkeit erheblich steigern. Ein Projekt des Umweltministeriums hat nun die ersten 30 lokalen Netzwerke in Deutschland aufgebaut, erste Erfahrungsberichte sind in Kürze zu erwarten. Bis 2020 sollen es 400 Netzwerke sein.
Von:  Clemens Weiß - energiezukunft.eu
10.02.2014 | Aktualisierung: 10.02.2014 | 1 Min.
Das Projekt „30 Pilot-Netzwerke“, das  in den vergangenen vier Jahren vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert wurde, geht seinem Ende zu. Mithilfe der sogenannten LEEN-Netzwerke (Local Energy Efficiency Networks) kann die Energieeffizienz der jeweils zehn bis 15 in einem Netzwerk beteiligten Betriebe um den Faktor zwei bis drei gegenüber dem Durchschnitt der Industrie gesteigert werden.

Das Geheimnis des Erfolges dieser lernenden Energieeffizienz-Netzwerke ist ein moderierter regelmäßiger Erfahrungsaustausch unter den Energieverantwortlichen der teilnehmenden Betriebe, eine individuelle Initialberatung für jeden teilnehmenden Betrieb sowie EDV–basierte Investitionsberechnungshilfen für die beratenden Ingenieure. Dadurch werden die Transaktionskosten der Betriebe erheblich reduziert, die profitablen Energiekostensenkungsmaßnahmen identifiziert und zugleich die Leistungsfähigkeit und Produktivität der externen Beratung erhöht.

Ziel des Projekts „30 Pilot-Netzwerke“  ist es, das bestehende Know-how dieses innovativen klimapolitischen Instrumentes schnell in Deutschland zu verbreiten. Hierzu unterstützen drei Partner, unter ihnen das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, interessierte Netzwerk–Initiatoren (IHKs, Wirtschaftsplattformen, Energieagenturen, Energieversorger) beim Aufbau und beim Betrieb von 30 Pilotnetzwerken. Bereits nach drei bis vier Jahren senken die beteiligten Betriebe im Durchschnitt ihre spezifischen Jahresenergiekosten um durchschnittlich acht Prozent bei einem Gewinn von rund zehn Euro je eingesparter Tonne CO₂.

Am 19. Februar werden die Ergebnisse nach vier Jahren intensiver Netzwerkarbeit vorgestellt und gleichzeitig der Startschuss für die Verbreitung der LEEN-Netzwerke gegeben. Aktuell gibt es etwa 60 lernende Energieeffizienz-Netzwerke in Deutschland – bis zum Jahr 2020 sollen es bis zu 400 sein. 

Clemens Weiß energiezukunft.eu

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