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Interview der Woche

„Deutsche Medien beurteilen die Erneuerbaren besonders kritisch“

…sagt der Kommunikationswissenschaftler Jens Wolling. Selbst die Reaktorkatastrophe von Fukushima habe an diesem Trend wenig geändert. Die Branche müsse sich deshalb verstärkt auf Diskussionen zu den Auswirkungen ihrer Technik einlassen.

Interview: Astrid Dähn, 11.07.2014 | 7 Min.
Interview der Woche

„Rational lässt sich der Bau neuer Kernkraftwerke nicht begründen"

...sagt der Physiker und ehemalige Geschäftsführer der Gesellschaft für Reaktorsicherheit Lothar Hahn. Die Technik sei weder sicher, noch finanzierbar – es sei denn der Staat garantiere den Betreibern über Jahre hinweg Gewinne. Staaten, die weiter auf Atomkraft setzen, drohe ein riesiges Verlustgeschäft.

Interview: Astrid Dähn, 05.06.2014 | 8 Min.
Forschungsreaktor Jülich

Störfälle über Jahre verheimlicht

Wassereinbrüche, Überhitzung, Manipulationen am Notfallsystem: Eine Expertenkommission kommt in einem Gutachten zu dem Ergebnis, dass es während des Betriebs des Hochtemperaturforschungsreaktors bei Jülich zu mehreren schweren Störfällen kam - mindestens zweimal wurde dabei die Umwelt kontaminiert.

Clemens Weiß - energiezukunft.eu, 29.04.2014 | 2 Min.
Earth Hour 2014

Weltweit gehen die Lichter aus

Um ein Signal für den Klimaschutz zu setzen, schalten an diesem Samstag um 20:30 Uhr Millionen von Menschen weltweit bewusst für eine Stunde die Lichter und nicht benötigte elektrische Geräte aus. Rund 7000 Städte in mehr als 150 Ländern wollen in diesem Jahr bei der vom World Wide Fund For Nature (WWF) initiierten Aktion „Earth Hour 2014“ dabei sein. In Deutschland haben 155 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt.

Isaac Bah, 28.03.2014 | 2 Min.
Erneuerbaren-Ausbau / Netzausbau

Greenpeace-Studie warnt vor hohen Kosten

Stromherstellung in konventionellen Großkraftwerken und in dezentralen Ökokraftwerken – zwei Energiesysteme, die nicht zusammen passen. Setzt die EU weiterhin auf starren Kohle- und Atomstrom, könnte dies laut einer Studie teuer werden.

Rebecca Raspe - energiezukunft.eu, 23.03.2014 | 2 Min.
Interview der Woche

„Es ist irrsinnig, dass beim Energiesparen nichts passiert“

... sagt die Energieeffizienz-Expertin Irmela Colaço vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Obwohl wir durch weniger Verbrauch Milliarden sparen könnten, vernachlässige die Politik dieses Potenzial bisher völlig. Das Ziel der Bundesregierung, 20 Prozent Energie bis zum Jahr 2020 einzusparen, sei so zum Scheitern verurteilt. Colaço fordert ein klares Bekenntnis der Großen Koalition zur Energieeffizienz, verbindliche Einsparwerte – und einen zentralen „Kümmerer“.

Interview: Tim Altegör, 21.03.2014 | 3 Min.
Energieeffizienz

Prognos-Studie: Energiewende geht günstiger

Wenn der Stromverbrauch in den nächsten 20 Jahren um 10 bis 35 Prozent gegenüber heute reduziert würde, wären laut einer Studie der Prognos AG im Jahr 2035 Einsparungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro möglich, der Netzausbau wäre rückläufig.

Nicole Allé - energiezukunft.eu, 20.03.2014 | 2 Min.
Klimaschutz

Berlin könnte bis 2050 klimaneutral werden

Mit Solarenergie und einem zügigen Plan bei der E-Mobilität und Gebäudesanierung könnte die Hauptstadt bis 2050 ihr Klimaziel erreichen – zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und sehen Berlin in der Pflicht.

Nicole Allé - energiezukunft.eu, 18.03.2014 | 3 Min.
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