Atomkraft – ja bitte?
Weil es beim Klimaschutz nicht schnell genug vorangeht, werden nun wieder Stimmen für den Erhalt der Atomenergie laut. Neben Sicherheitsrisiken sprechen jedoch auch wirtschaftliche Gründe dagegen.
Weil es beim Klimaschutz nicht schnell genug vorangeht, werden nun wieder Stimmen für den Erhalt der Atomenergie laut. Neben Sicherheitsrisiken sprechen jedoch auch wirtschaftliche Gründe dagegen.
Dass Kunststoff die Meere vermüllt, ist bekannt. Doch auch fürs Klima hat unser Plastikkonsum verheerende Folgen, zeigt eine Studie. Für eine erste Gegenmaßnahme könnte die EU Vorbild sein.
Wie viel Energie aus Erneuerbaren ist bis 2050 global möglich? Zwei aktuelle Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, fordern aber beide mehr politischen Einsatz. Währenddessen steht der renommierte World Energy Outlook erneut in der Kritik.
Mehr als 26.000 Forscherinnen und Forscher haben den Aufruf #Scientists4Future unterschrieben, der sich hinter die Klimastreiks junger Menschen stellt. Wir haben ausgewählte Unterzeichner gefragt, was sie dazu motiviert hat, welche Auswirkungen sie durch die Proteste erwarten und wie sie die öffentliche Rolle der Wissenschaft beim Klimaschutz sehen.
… sagt Maja Göpel, die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, zum anstehenden Strukturwandel und den Klimastreiks. Zuletzt sei es für Forscher schwieriger geworden, zur Politik durchzudringen.
Die Förderung von Öl im Tagebau schädigt Umwelt, Klima und Menschen. Eine sehr persönliche Dokumentation geht der Frage nach, wieso im kanadischen Fort McMurray trotzdem so viele dabei mitmachen.
Egal wie man rechnet, die Klimaziele der Bundesregierung passen nicht zum globalen 1,5-Grad-Ziel, das eine katastrophale Erderwärmung verhindern soll. Zu diesem Schluss kommt eine nun veröffentlichte Studie. Um sicherzugehen, müsse Deutschland statt bis 2050 schon zwanzig Jahre früher klimaneutral sein.
Eine große Reform der Energiesteuern würde die vielbeschworene Nutzung von Ökostrom in Wärme und Verkehr befördern. Weil das aber derzeit unwahrscheinlich ist, macht Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister nun einen anderen Vorschlag: Er setzt auf 100 „Testballons“.