Die neue Einrichtung, die an zwei Standorten in Erlangen und Nürnberg entsteht, wird als Außenstelle des Forschungszentrums Jülich betrieben und soll mittelfristig 40 bis 50 Mitarbeiter haben. Die bayerische Landesregierung unterstützt das Vorhaben mit 38 Millionen Euro, den laufenden Betrieb bezuschusst der Bund jährlich mit rund fünf Millionen Euro.
Das Institut befasst sich mit zwei Schwerpunkthemen, der druckbaren Photovoltaik sowie der chemischen Energiespeicherung über Wasserstofftechnologien. Druckbare Farbstoff- und organische Solarzellen gelten als Solartechnologie der nächsten Generation, da sie bei ähnlich hohen Wirkungsgraden günstiger hergestellt werden können als die gängigen Siliziumzellen.
Für die ökostrombetriebene Wasserstoffproduktion hingegen fehlen bisher die wirtschaftlichen Verfahren. Daher arbeiten die Wissenschaftler am neuen Institut an effizienteren Elektrolyseuren.