Windräder sehen, bevor sie gebaut werden
Windparks, Solaranlagen oder Stromtrassen können vor dem Bau virtuell simuliert werden. Das soll die Akzeptanz für die Infrastrukturprojekte steigern.
Windparks, Solaranlagen oder Stromtrassen können vor dem Bau virtuell simuliert werden. Das soll die Akzeptanz für die Infrastrukturprojekte steigern.
Die riesigen Ausbauziele für Windenergie beflügeln die Phantasie. Doch bislang beherrschen viele Unsicherheiten den Markt. Auf der Wind-Energy-Messe in Hamburg wurde die Lage heiß diskutiert.
Aus Union und FDP kommt die vehemente Forderung, wegen Gasknappheit den Atomausstieg zu verschieben. Ein Weiterbetrieb der restlichen Reaktoren dürfte jedoch nur wenig helfen, dafür brächte er eine Reihe von Problemen mit sich.
Ein Großteil der Bevölkerung spricht sich laut einer aktuellen Umfrage für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland aus. Sie wünscht sich zudem mehr Einsatz von der neuen Bundesregierung.
Solarstrom wird immer billiger, die Kraftwerke immer riesiger. Nun wagen sich australische Milliardäre sogar an den Stromtransport nach Singapur.
In Zukunft wird der kostbare Rohstoff global gehandelt werden, auch die Bundesregierung setzt auf Importe. Einige Regionen eignen sich besonders gut als Erzeuger: Eine Übersicht zu drei vielversprechenden Kandidaten.
In wenigen Monaten fallen tausende Windräder nach 20 Jahren aus der EEG-Förderung. In einem Papier fordert der Maschinenbauverband VDMA Power Systems daher, den Austausch durch neue Anlagen – das sogenannte Repowering – zu erleichtern. Auch eine Anschlussförderung für Ü20-Anlagen steht zur Debatte.
Die beiden Energieexperten Manfred Fischedick und Felix Matthes begrüßen, dass die Nationale Wasserstoffstrategie endlich vorliegt. Damit kehre eine neue Ehrlichkeit ein bei der Frage nach den nötigen Importmengen. Dennoch seien noch viele Punkte offen.