Alte Ölplattformen werden zum Problem
Viele Öl- und Gasfelder in der Nordsee sind leergefördert. Der Rückbau der gigantischen Förderplattformen aus Stahl und Beton mitten im Meer ist eine ungeklärte Mammutaufgabe.
Viele Öl- und Gasfelder in der Nordsee sind leergefördert. Der Rückbau der gigantischen Förderplattformen aus Stahl und Beton mitten im Meer ist eine ungeklärte Mammutaufgabe.
Ein deutlicher Rückgang, aber immer noch das zweitbeste Jahr überhaupt: Die Windindustrie könnte eigentlich zufrieden sein. Doch mit der anstehenden EEG-Novelle droht ein jäher Absturz, warnten Branchenvertreter bei der Vorstellung der Jahreszahlen.
Nachholeffekte bescherten der Windenergie auf See 2015 einen Bestwert bei der Netzanbindung. Künftig wünscht sich die Branche aber vor allem Kontinuität – und ein dazu passendes Ausschreibungssystem.
Der Mensch bestimmt zunehmend die Entwicklung des Planeten Erde: Forscher haben jetzt errechnet, dass Treibhausgas-Emissionen den natürlichen Eiszeit-Rhythmus wohl um zehntausende Jahre verschieben werden.
In der dritten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen haben erstmals auch einige Bürgerprojekte Zuschläge erhalten. Der Zuschlagswert liegt bei acht Cent pro Kilowattstunde, er ist damit erneut gesunken.
2015 fiel der Zuwachs der Onshore-Windenergie in Deutschland deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Die Ausbauziele der Bundesregierung drohen, das Wachstum in den kommenden Jahren weiter auszubremsen. Bei Photovoltaik und Bioenergie ist diese Entwicklung bereits eingetreten. Beide verfehlten den vorgesehenen Ausbaukorridor deutlich.
Die Erwartungshaltung an den Klimagipfel in Paris war groß. Sind aber die vergangenen internationalen Klimakonferenzen stets mehr oder weniger mit einer Enttäuschung zu Ende gegangen, hat der Pariser Gipfel positiv überrascht. Ein Gastbeitrag von Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.
Seit der ersten UN-Klimakonferenz 1995 kamen bei Wetterextremen weltweit 606.000 Menschen ums Leben, über 4,1 Milliarden wurden verletzt oder obdachlos. Diese Zahlen hat das UN-Büro für Katastrophenvorsorge veröffentlicht. Im letzten Jahrzehnt zählte es fast doppelt so viele wetterbedingte Vorfälle wie Mitte der 90er.