Zuschlag bei acht Cent
In der dritten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen haben erstmals auch einige Bürgerprojekte Zuschläge erhalten. Der Zuschlagswert liegt bei acht Cent pro Kilowattstunde, er ist damit erneut gesunken.
In der dritten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen haben erstmals auch einige Bürgerprojekte Zuschläge erhalten. Der Zuschlagswert liegt bei acht Cent pro Kilowattstunde, er ist damit erneut gesunken.
2015 fiel der Zuwachs der Onshore-Windenergie in Deutschland deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Die Ausbauziele der Bundesregierung drohen, das Wachstum in den kommenden Jahren weiter auszubremsen. Bei Photovoltaik und Bioenergie ist diese Entwicklung bereits eingetreten. Beide verfehlten den vorgesehenen Ausbaukorridor deutlich.
Die Erwartungshaltung an den Klimagipfel in Paris war groß. Sind aber die vergangenen internationalen Klimakonferenzen stets mehr oder weniger mit einer Enttäuschung zu Ende gegangen, hat der Pariser Gipfel positiv überrascht. Ein Gastbeitrag von Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie.
Seit der ersten UN-Klimakonferenz 1995 kamen bei Wetterextremen weltweit 606.000 Menschen ums Leben, über 4,1 Milliarden wurden verletzt oder obdachlos. Diese Zahlen hat das UN-Büro für Katastrophenvorsorge veröffentlicht. Im letzten Jahrzehnt zählte es fast doppelt so viele wetterbedingte Vorfälle wie Mitte der 90er.
Bis Ende 2015 könnten in Deutschland Windkraftanlagen mit insgesamt 3,6 Gigawatt Leistung neu installiert werden – das ist rund ein Gigawatt weniger als im vergangenen Jahr. Zudem ist die Zahl der Genehmigungen von Windparkprojekten rückläufig, der für 2017 politisch gewollte Nettozubau von 2500 Megawatt dürfte somit nur schwer erreichbar sein. Zu diesem Schluss kommt eine heute veröffentlichte Analyse der Fachagentur Windenergie an Land.
Neue Zahlen zeigen: Die chinesische Regierung hat den Kohleverbrauch des Landes über Jahre hinweg zu niedrig angegeben. Für die anstehende Pariser Klimakonferenz ist das keine gute Nachricht.
Zwei aktuelle Untersuchungen beleuchten die Rolle der Erneuerbaren für die Energieversorgung und ihre Akzeptanz bei den Verbrauchern: 2015 ist demnach mit einem neuen Einspeisehoch zu rechnen, zudem sprechen sich drei von vier Deutschen für regenerativen Strom aus. Dabei wissen 60 Prozent der Befragten allerdings gar nicht, woher ihr Strom eigentlich stammt.
Schneisen für Stromtrassen bieten ökologische Nischen für Tiere und Pflanzen. Ein Forschungsprojekt in Rheinland-Pfalz widmet sich der Frage, durch welche Maßnahmen die Flächen unter den Leitungen den Biotopverbund stärken können.