Europa ist nicht vorbereitet
Die Europäische Umweltagentur legt ihren ersten Klimarisiko-Bericht vor. Die EU-Behörde fordert „sofortige, entschlossene Maßnahmen“, um weitere Katastrophen abzuwenden.
Die Europäische Umweltagentur legt ihren ersten Klimarisiko-Bericht vor. Die EU-Behörde fordert „sofortige, entschlossene Maßnahmen“, um weitere Katastrophen abzuwenden.
Eine Analyse listet die zwölf Produktionsstätten der chemischen Industrie in Deutschland mit den höchsten CO2-Emissionen auf. Die Umweltorganisation WWF fordert die Umstellung auf erneuerbare Energien und Kreislaufwirtschaft.
Die Konsequenzen der Digitalisierung fürs Klima sind zwiespältig: Sie kann gewaltig schaden, aber auch helfen. Eine Studie sieht noch großen Forschungsbedarf.
Autos und Lkw mit Batterieantrieb nützen dem Klima am meisten – das untermauert eine Studie des Umweltbundesamts. E-Fuels sind demnach keine praktikable Alternative.
Andreas Reuter, Leiter des Fraunhofer Iwes und Sprecher des Erneuerbaren-Forschungsverbunds FVEE, hält die geplanten Kürzungen der Bundesregierung bei der Energieforschung für ein verheerendes Signal an die Wissenschaft. Er fürchtet, dass die Sparmaßnahmen den Fachkräftemangel verschärfen und Deutschland beim Klimaschutz technologisch abgehängt wird.
An der polnischen Ostseeküste in Stettin entsteht ein neuer Standort für die Offshore-Windkraft. Industrie siedelt sich an und Häfen werden erweitert. Müssen deutsche Häfen wie Cuxhaven und Bremerhaven die Konkurrenz fürchten?
Beim Bau von Windrädern und der Zahl neuer Genehmigungen ging es in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich voran. Allerdings reicht das Tempo des Zubaus noch immer nicht aus – vor allem im Süden der Republik.
17 Gigawatt Windkraft wurden in Europa 2023 neu errichtet. Mit diesem Zuwachs erreicht die EU ihre Klimaziele zwar immer noch nicht, ab diesem Jahr ist aber eine kräftige Steigerung in Aussicht.