Was ist der Unterschied zwischen „ein Windrad“ und „mein Windrad“? Die Akzeptanz. Deshalb setzt die Würth-Gruppe bei Planung und Bau von zwei Windrädern auf Crowdinvesting. Wer in der baden-württembergischen Gemeinde Untermünkheim wohnt, kann sich finanziell beteiligen, mit Summen zwischen 250 und 5000 Euro. Über ein festverzinsliches Nachrangdarlehen profitieren die Teilhaber von den Erlösen, die beim Betrieb der Anlagen anfallen.
Stromerzeugung direkt für die eigene Produktion
Direkt profitieren werden die Menschen ansonsten nicht vom Projekt: Der erzeugte Strom fließt nicht ins öffentliche Netz. Die beiden Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils sieben Megawatt im Ortsteil Übrigshausen beliefern neben Würth selbst das SWG Schraubenwerk Gaisbach, ein Unternehmen der Würth-Gruppe. Der Baubeginn ist für den Herbst geplant.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird ergänzend zu den Windrädern im nahen Kupferzell der Solarpark Ulrichspark geplant. Auch der dort erzeugte Strom soll über eine Direktleitung nur an Würth gehen. Auch bei diesem Projekt ist dem Konzern an der Akzeptanz der Anwohner gelegen: Beim Solarpark Ulrichsberg ist ebenfalls ein Crowdinvesting vorgesehen: Dann wird aus „ein Solarpark“ schnell „mein Solarpark“.