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Wempyre: „Kunststoff ist kein Abfall“

Das Berliner Startup ermöglicht die dezentrale Verwertung von Kunststoffabfällen per Pyrolyse. So wird Energie gewonnen, zugleich werden Recyclingkosten vermieden.
Von:  Redaktion neue energie
25.06.2025 | 1 Min.
Erschienen in: Ausgabe 06/2025
Foto: Zuzanna Szczepanska/Unsplash

Wie ist die Idee zu Wempyre entstanden?

Kunststoff ist kein Abfall – wird aber allzu oft so behandelt. Mit Wempyre – unser Name steht für Waste & Energy Management by Pyrolysis Recycling – wollen wir eine effiziente und umweltfreundliche Alternative dagegensetzen. Damit sparen Unternehmen mehr als Recyclingkosten: Sie können beispielsweise Green Energy aus eigenen Quellen erzeugen und ganz nebenbei erste Schritte in Richtung Kreislaufwirtschaft gehen.

Welches Problem der Energiewende adressiert Wempyre?

Kunststoff ist als wertvolle Ressource ein integraler Bestandteil eines nachhaltigen Kreislaufsystems. Statt ihn wegzuwerfen oder zu verbrennen, setzen wir auf die Wiederverwendung direkt vor Ort. Dafür haben wir ein modulares Containersystem entwickelt. Es verwandelt den Kunststoff effizient und umweltfreundlich per Pyrolyse in Gas und Asche. Das Pyrolysegas ist schadstoffarm und direkt verwertbar – etwa zum Erzeugen von Strom oder Wärme. Der Rest ist Asche, die beispielsweise als Füllstoff im Bauwesen genutzt werden kann. Die 40-Fuß-Container sind nach dem Plug-and-Play-Prinzip sofort einsatzbereit.

 

 

Worin besteht die größte Herausforderung?

Wir arbeiten täglich daran, unsere Prozesse zu verbessern. Als Deep-Tech-Hardware-Startup sind unsere Entwicklungszyklen naturgemäß länger. Eine besondere Herausforderung liegt darin, geeignete Einsatzorte mit ausreichender Kunststoffmenge zu identifizieren. Deshalb gehen wir aktuell gezielt auf die Chemie- und Pharmabranche zu – dort fallen genug Materialien an, sodass sich ein Recycling direkt vor Ort wirklich lohnt.

Erfahren Sie mehr zum Startup unter: https://www.wempyre.com/

 

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Foto: Zuzanna Szczepanska/Unsplash
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