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Strommarkt-Entwicklung

Hellbrise Monitor: Neue Datenplattform visualisiert den deutschen Strommarkt

Mit dem Hellbrise Monitor hat Nexiga eine Plattform entwickelt, die den Ausbau erneuerbarer Energien bis auf kommunale Ebene visualisiert. Über sechs Millionen Datensätze aus dem Marktstammdatenregister machen die Transformation des Strommarktes sichtbar.
20.03.2026 | 2 Min.
Vielfältige Stromerzeugung: Der Hellbrise Monitor zeigt, wo welche Energieträger Strom erzeugen.
Vielfältige Stromerzeugung: Der Hellbrise Monitor zeigt, wo welche Energieträger Strom erzeugen.
Foto: AdobeStock

Welche Regionen treiben den Ausbau der Erneuerbaren besonders stark voran? Wo werden die meisten Windenergieanlagen installiert? In welchen Kommunen wächst der Solarstrom-Ausbau am stärksten? Und welche Kraftwerke wurden bereits abgeschaltet? Fragen, die die Energiewirtschaft beschäftigen, möchte der Hellbrise Monitor von Nexiga beantworten. Die digitale Plattform zur Analyse des deutschen Strommarkts basiert auf aktuellen Daten aus dem Marktstammdatenregister. Damit ist jede Stromerzeugungsanlage in Deutschland registriert und die gesamte Erzeugungsleistung abgebildet – basierend auf über sechs Millionen Datensätzen von 1900 bis 2025. Das Ziel des Hellbrise Monitors sei die „Visualisierung und Vereinfachung und damit bessere Lesbarkeit der Daten“ aus dem Marktstammdatenregister. „Zusätzlich sind die Netzgebiete der Verteilnetzbetreiber mit integriert“, erklärt Norbert Stankus, Director Energy und E-Mobility bei Nexiga.

Was lässt sich aus dem Hellbrise Monitor ablesen?

Dabei schaut der Hellbrise Monitor nicht nur auf den Ist-Zustand im deutschen Stromsystem, sondern greift auch auf Daten aus der Vergangenheit zurück. So lässt sich die Transformation des deutschen Energiesystems datenbasiert nachzeichnen:

  • Wasserkraft war von 1900 bis 1945 Stromerzeuger Nummer Eins in Deutschland.
  • In der Nachkriegszeit ging die Stromerzeugung weg von der Wasserkraft hin zur Atomkraft und zu fossilen Energieträgern – PV gab es zunächst nur in kleineren Forschungsprojekten.
  • Seit dem Mauerfall nimmt Solar als Stromlieferant deutlich zu. 2023, 2024 und 2025 waren Rekord-Zubaujahre für PV und Wind.

 

Aber auch Herausforderungen im Strommarkt lassen sich mithilfe des Hellbrise Monitors besser ermitteln: „Aus der kommunalen Sicht kann man sich die installierte Leistung von Gemeinden, Landkreisen und Bundesländern anschauen“, so Norbert Stankus. „Indirekt kann man so auch Erzeugungsüberschüsse sehen, wenn man die Bevölkerungszahl und den tatsächlichen Verbrauch dagegenhält.“

Erzeugen Erneuerbaren-Anlagen während einer Hellbrise mehr Strom als benötigt und ist das Netz überlastet, müssen die Anlagen abgeregelt werden – ein Zeichen für fehlende Flexibilisierung im Stromnetz.

Diese regionalen Unstimmigkeiten möchte der Hellbrise Monitor aufzeigen. Er richtet sich an Energieversorger, Netzbetreiber, politische Institutionen sowie die Wissenschaft und steht nach einer Anmeldung per E-Mail kostenfrei zur Verfügung.

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