Karriere in der Windindustrie

Ein Jahr Arbeitskreis Personal und Recruiting: Vernetzung für die Windbranche als Arbeitgeber

Vor einem Jahr ist er gestartet – und seitdem hat sich der Arbeitskreis Personal und Recruiting des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) zu einem festen Bestandteil der Verbandsarbeit entwickelt. Auch neue Mitstreiter*innen sind herzlich willkommen.
Von:  Dr. Oswald Schneider
13.08.2026 | 1 Min.
Der Arbeitskreis bei seinem letzten Treffen in Berlin.
Der Arbeitskreis bei seinem letzten Treffen in Berlin.
Foto: Bundesverband WindEnergie

Die Idee zum Arbeitskreis entstand auf den Spreewindtagen, die Auftaktsitzung fand auf dem EUREF-Campus in Berlin statt. Seither trifft sich der Kreis vier Mal im Jahr (zweimal digital, zweimal persönlich) und arbeitet an einem der wichtigsten Themen der Energiewende: dem Finden und der Organisation von qualifiziertem Personal für die Windbranche. Auch wenn der Fachkräftebedarf im Allgemeinen zurückgegangen ist und in einigen Firmen sogar Personal abgebaut werden musste, gibt es in der Branche noch viele Stellen, die von der Arbeitsagentur als Engpass-Berufe definiert sind. Dass diese Stellen nicht unbesetzt bleiben und der Fortschritt der Energiewende nicht gefährdet ist, daran arbeitet der Arbeitskreis.

Worum es geht

Der Arbeitskreis ist geschaffen, um sich zu konkreten Fragestellungen rund um Recruiting und Personal in den Unternehmen auszutauschen, die dringend benötigten Fachkräfte für die Branche zu gewinnen und die Windindustrie als attraktiven, modernen Arbeitgeber zu positionieren. Mitglieder sind Mitarbeitende aus BWE-Mitgliedsunternehmen, die im Bereich Personal und Recruiting tätig sind – etwa in Personalabteilung, HR, Recruiting, Employer Branding, Geschäftsführung oder Team- und Abteilungsleitung.

Momentan arbeitet der Arbeitskreis besonders in drei Schwerpunkten:

  • Aus- und Weiterbildung, mit besonderem Blick auf Angebote für Quereinsteiger*innen
  • Branchenattraktivität, also die gemeinsame Positionierung der Windbranche als attraktiver Arbeitgeber 
  • Personalmanagement mit dem Fokus auf Best Practices im Umgang mit regulatorischen Herausforderungen sowie der Umgang mit neuen Führungsmodellen oder Tools wie KI

 

Geleitet wird der Arbeitskreis von einem gewählten Sprecherkreis unter dem Vorsitz von Toni Freude (UKA Umweltgerechte Kraftanlagen), mit Florian Henze (Q Energy Europe) und Melanie Baier (Max Bögl Wind) als Beisitzenden.

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