Überforderte Netze
Strom aus Wind und Sonne, der nationale Grenzen überwindet? Auf beides sind Europas Stromnetze schlecht vorbereitet. Deshalb muss sich beides dringend ändern.
Strom aus Wind und Sonne, der nationale Grenzen überwindet? Auf beides sind Europas Stromnetze schlecht vorbereitet. Deshalb muss sich beides dringend ändern.
Oslo fährt elektrisch, Shenzhen setzt auf E-Busse, Kigali tauscht Akkus im Minutentakt. Elektromobilität ist global weiter, als viele denken. Was machen andere anders? Und was lässt sich daraus lernen? Eine Spurensuche rund um den Globus.
Deutschland muss Lithium für Elektromotoren und Batteriespeicher bislang komplett importieren. Ein Unternehmen im Erzgebirge will das ändern und das kostbare Metall aus dem Berg holen. Doch der Markt arbeitet gegen Zinnwald Lithium.
Die Preisspitzen an der Strombörse werden für viele Unternehmen zur Belastung. Doch es gibt Strategien, sich dagegen zu wappnen – oder sogar davon zu profitieren. Etwa durch Batteriespeicher.
Weil in der Nordsee immer mehr Windparks gebaut werden, geraten deren Betreiber zunehmend aneinander. Denn die Anlagen nehmen sich gegenseitig den Wind. Ein britisches Forschungsprojekt soll sicherstellen, dass der Platz weiterhin für alle reicht.
Bessere Stromnetze und mehr Speicher für Wind- und Solarenergie würden mit neuem Schwung die Energiewende vorantreiben. Die Technik ist ausgereift, doch die Investoren zögern – weil sich auch die Politik zögerlich zeigt.
Die Windkarte 2025 zeigt: Die rund 30.000 leistungsstärksten Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen (WEA) Deutschlands befinden sich weiterhin überwiegend in der nördlichen Hälfte des Landes. Neue Projekte sind vor allem im Westen geplant.
Lubmin war mal ein verschlafenes Nest an der Ostsee. Heute mausert es sich zum Hub für die deutsche Wasserstoffwirtschaft. Dafür gibt es gute Gründe.