Windkraftausbau bricht ein
Eine Analyse von Daten der Netzagentur bestätigt: In Deutschland gehen weitaus weniger Windräder ins Netz als im Vorjahr. Auch Genehmigungen werden seltener.
Eine Analyse von Daten der Netzagentur bestätigt: In Deutschland gehen weitaus weniger Windräder ins Netz als im Vorjahr. Auch Genehmigungen werden seltener.
Bei der zweiten Ausschreibung für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) haben alle Gebote einen Zuschlag erhalten. Drei Fragen an Julius Ecke, Prokurist beim Beratungsbüro Enervis Energy Advisors.
Die dritte Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land war leicht überzeichnet, alle zugelassenen Projekte haben einen Zuschlag erhalten. Der Preis ist nochmals gestiegen.
Der Ausbau der Windenergie an Land geht in diesem Jahr stark zurück. Auch bei den Genehmigungen gibt es laut Branche einen deutlichen Einbruch. Die Unternehmen geraten zunehmend unter Druck, Entlassungen sind die Folge.
Der Ausbau der Windenergie an Land geht in diesem Jahr stark zurück, warnt der Branchenverband BWE. Dabei wären für die Klima- und Koalitionsziele der Regierung deutlich mehr Kapazitäten nötig. Die versprochenen Sonderausschreibungen werden mit Verweis auf fehlende Netze nicht angegangen. Unnötigerweise, wie eine aktuelle Analyse zeigt.
Weltweit wird der Ausbau von erneuerbaren Energien immer öfter durch Ausschreibungen geregelt. Eine aktuelle Studie hat einzelne Länder genauer unter die Lupe genommen und untersucht, wie sich das Instrument auf Preise, Ausbauziele und Akteursvielfalt auswirkt.
Für eine aktuelle Erhebung wurden Windenergie-Akteure gefragt, wie sie den Markt einschätzen. Weltweit ist die Stimmung überwiegend neutral bis gut. In Deutschland zeichnet sich ein anderes Bild.
Erstmals wurde eine Ausschreibung für Windenergie an Land unterzeichnet. Der Preis ist wieder auf Vorjahresniveau gestiegen. Der Verband der Windindustrie beklagt, dass verlässliche Rahmenbedingungen fehlen.