Husum öffnet seine Tore
Die traditionelle Wind-Messe soll im September wieder klassisch stattfinden, nachdem im letzten Jahr in Hamburg nur eine Digitalveranstaltung möglich war.
Die traditionelle Wind-Messe soll im September wieder klassisch stattfinden, nachdem im letzten Jahr in Hamburg nur eine Digitalveranstaltung möglich war.
Die Bundesnetzagentur hat am 14. Juni die Ergebnisse der jüngsten Auktionsrunde für Onshore-Windenergieanlagen veröffentlicht. Erstmals hatte die Behörde das Auktionsvolumen vorab gesenkt, trotzdem wurden weniger Megawatt vergeben als vorgesehen.
Die jüngste Ausschreibung für neue Windparks war erneut deutlich unterzeichnet, bei Solaranlagen kam es dagegen zu einem großen Überangebot. Die Bekanntgabe der Ergebnisse hatte sich über Wochen hingezogen, weil die Europäische Kommission erst das neue EEG genehmigen musste.
In 2020 wurden wieder mehr Windenergieanlagen in Deutschland errichtet, auch die Genehmigungen legten zu. Zum Erreichen der Klimaziele sei aber noch deutlich mehr nötig, warnt die Branche. Offshore herrschte im letzten Halbjahr Flaute.
Immer häufiger gibt es an der Strombörse negative Preise. Woran liegt das, was bedeutet es für Haushalte – und wird der Strom wirklich ins Ausland verramscht?
Die Zahl der weltweiten Arbeitsplätze im Erneuerbaren-Sektor ist 2019 gestiegen. China verzeichnet mit Abstand den größten Anteil, während in Deutschland seit Jahren Stellen verloren gehen.
Die September-Ausschreibung für Windenergie-Projekte bot das mittlerweile gewohnte Bild: Seit mehr als zwei Jahren fehlt es regelmäßig an Teilnehmern, die Lücke zwischen Plan und Wirklichkeit beim Ökostromausbau wächst.
Der Ausbau der Offshore-Windenergie geriet in den letzten Monaten ins Stocken. Vielleicht gelingt es aber im kommenden Halbjahr, das Ruder wieder rumzureißen.