Windenergie mit neuem Negativrekord
Der Ausbau der Windenergie steuert auf ein historisches Tief zu. Im ersten Quartal 2019 gingen so wenige neue Anlagen ans Netz, wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Bei den Genehmigungen gibt es leichten Zuwachs.
Der Ausbau der Windenergie steuert auf ein historisches Tief zu. Im ersten Quartal 2019 gingen so wenige neue Anlagen ans Netz, wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Bei den Genehmigungen gibt es leichten Zuwachs.
Der Windradhersteller Senvion hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Betroffen sind die Gesellschaften in Deutschland. Die Suche nach Geldgebern läuft weiter.
Matthias Brandt, Vorstand des Service-Dienstleisters Deutsche Windtechnik, spricht im Interview mit Jörg-Rainer Zimmermann über die Lage der Branche, den Wettbewerb im Service-Geschäft und interessante Auslandsmärkte.
Wenn der Ölkonzern nicht rasch seine Geschäftsstrategie ändert und in Einklang mit dem Pariser Klimavertrag bringt, will ein Umweltbündnis vor Gericht ziehen.
Der Neubau von Windenergieanlagen an Land ging 2018 deutlich zurück, auch nächstes Jahr ist keine Besserung in Sicht. Damit drohe die Regierung ihre selbstgesteckten Ziele zu verpassen, warnen Branchenvertreter.
In Deutschland gingen dieses Jahr 50 Prozent weniger Windräder ans Netz als im Vorjahr. Auch die Genehmigungen nehmen weiter ab. Das sorgt für schlechte Stimmung in der Branche – anderswo ist sie deutlich besser.
Klimaschädliches Verhalten verteuern, ohne dass Menschen mit wenig Einkommen darunter leiden – zwei renommierte deutsche Ökonomen betonen, dass das mit einer CO2-Bepreisung möglich ist. Ärmere Haushalte könnten dabei sogar gewinnen.
Eine Tonne CO2 verursacht Umweltschäden in Höhe von 180 Euro, hat das Umweltbundesamt berechnet. Braunkohlestrom kommt die Gesellschaft besonders teuer.