Millionenbetrug mit erfundenen Windparks
In Norddeutschland wurde ein großangelegter Betrug mit Beteiligungen an falschen Windparks aufgedeckt. Fünf Verdächtige sitzen in U-Haft. Die Polizei sucht nach weiteren Betrugsopfern und Hinweisgebern.
In Norddeutschland wurde ein großangelegter Betrug mit Beteiligungen an falschen Windparks aufgedeckt. Fünf Verdächtige sitzen in U-Haft. Die Polizei sucht nach weiteren Betrugsopfern und Hinweisgebern.
Der angeschlagene Turbinenbauer Enercon will das Geschäft mit Projektierung und Betrieb neuer Windparks abgeben. Dafür soll ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem norddeutschen Energieversorger EWE entstehen.
2019 war auch für das Servicegeschäft im Windsektor ein bewegtes Jahr. Vor allem die Insolvenz von Senvion hat für Unruhe gesorgt – wie sich auch in der BWE-Serviceumfrage gezeigt hat.
Nach dem Absturz 2019 hat der Bau neuer Windparks im ersten Quartal wieder etwas zugelegt, wie eine Auswertung zeigt. Hoch genug für die politisch gesteckten Ziele zum Erneuerbaren-Ausbau und Klimaschutz sind die Werte aber noch lange nicht.
Der Corona-Virus führt zu Produktionsstopps bei Herstellern von Windenergieanlagen. Wartung und Betrieb der Turbinen laufen dagegen fast wie gewohnt, es drohen allerdings Lieferengpässe bei den Ersatzteilen. Davon ist auch die Solarbranche betroffen. Hier sorgt zusätzlich das baldige Erreichen des Ausbaudeckels für Unruhe.
Ausnahmsweise wegen des Corona-Virus: Die Bundesnetzagentur will Verzögerungen beim Bau von Erneuerbaren-Anlagen nicht bestrafen – anders als es das Gesetz eigentlich vorsieht. Eine Fristverlängerung nur für beklagte Projekte lehnt die Bundesregierung unterdessen ab.
Vor 20 Jahren trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft, heute liegt der Ökostromanteil fast siebenmal so hoch wie damals. Fünf Grafiken zeigen die Erfolge des EEG – und Stellen, an denen die Energiewende dennoch hakt.
Das Moratorium für Windenergieanlagen in Schleswig-Holstein wurde für verfassungsgemäß erklärt. Neue Anlagen bleiben damit auch weiterhin unzulässig.