Wenig Neues aus New York
Das Klima-Gipfeltreffen von UN-Generalsekretär António Guterres bleibt hinter den Erwartungen zurück. Positiv sticht eine Ankündigung Indiens hervor, während Greta Thunberg den Staatschefs ins Gewissen redet.
Das Klima-Gipfeltreffen von UN-Generalsekretär António Guterres bleibt hinter den Erwartungen zurück. Positiv sticht eine Ankündigung Indiens hervor, während Greta Thunberg den Staatschefs ins Gewissen redet.
Mit einer Abgabe auf CO2-Emissionen, wie sie gerade diskutiert wird, wäre Deutschland nicht allein. Immer mehr Staaten setzen auf das Instrument, jedoch auf verschiedene Weise – und mit sehr unterschiedlichem Preisschild.
Nach wie vor ist die Weltgemeinschaft nicht auf Kurs der Pariser Klimaziele. Jetzt schaltet sich UN-Generalsekretär Guterres ein und fordert von den Regierungen konkrete Pläne, wie sie bis 2050 die „Netto-Null“ erreichen wollen.
In Berlin hat eine Initiative zu Protestaktionen für mehr Klimaschutz aufgerufen. Zu den Maßnahmen gehört auch ziviler Ungehorsam. Die Aktivisten wollten Brücken besetzen und den Verkehr lahmlegen.
Berater der Bundesregierung pochen auf eine Reform der Energie-Bepreisung, die klimaschädliches Verhalten teurer macht. Unterdessen trägt sich Kanada in der Liste der Länder mit CO2-Preisen ein.
Erstmals hat die Münchner Sicherheitskonferenz auch den Klimawandel als globale Bedrohung thematisiert. Die Entscheidung ist ein Fortschritt, wenn auch nur ein kleiner.
Die Hoffnung, künftig würden die globalen CO2-Emissionen sinken, hat sich vorerst nicht erfüllt. Ein wichtiger Faktor ist der größte Erzeuger China: Dort feiert die Kohle ein Comeback.
Der Photovoltaikmarkt in Indien boomt. Klimatische Bedingungen und hoher Preisdruck haben jedoch starke Auswirkungen auf Leistung und Qualität der Anlagen, warnt eine Studie.