EU-Kommission

EPIA fordert Änderung der EU-Energiehilferichtlinien

Der europäische Solarindustrieverband EPIA stellt in einem offenen Brief an die EU-Kommission die neuen Energiehilferichtlinien infrage. Ohne eine Förderung Erneuerbarer-Energie-Technologien könnten die Klimaschutzziele nicht erreicht werden.
Von:  Nicole Allé - energiezukunft.eu
04.03.2014 | Aktualisierung: 04.03.2014 |
Der europäische Solarindustrieverband European Photovoltaic Industry Association (EPIA) kritisiert in seinem offenen Brief vornehmlich die Unterscheidung zwischen sogenannten entwickelten und wenig entwickelten Technologien und fordert eine Revision der neu aufgestellten Umwelt- und Energiehilferichtlinien der Europäischen Kommission. Eine solche Unterscheidung würde den Markteintritt neuer Akteure erschweren. Noch immer seien etliche Erneuerbare-Energien-Technologien noch nicht wirklich marktfest und bräuchten daher Unterstützung, um sich am konkurrenzintensiven Energie-Markt etablieren zu können.

Dabei hat sich EPIA auch gegen die Pläne zu einer „technologieneutralen Vermarktung“ von Erneuerbare-Energie-Projekten mittels Auktionen ausgesprochen. Eine Förderung ohne Berücksichtigung von Technologien würde die Entwicklung solcher für die Energiezukunft notwendigen technologischen Innovationen, ihre Marktetablierung und damit langfristig gesehen auch eine Kostensenkung behindern.

So könne man die von der EU gesteckten Klimaschutzziele bis zum Jahr 2020 nicht erreichen, kritisieren die EPIA-Mitglieder. Die EPIA ist dagegen überzeugt, dass ein Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa mit staatlicher Förderung kosteneffizient und wirtschaftlich sinnvoll gestaltet werden könnte.

Nicole Allé energiezukunft.eu

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