Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Anstatt die Energiewende auszubremsen, muss sie neuen Schwung bekommen. Ziel ist eine hundertprozentige Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien so schnell wie möglich. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Pläne der Bundesregierung zur Deckelung der Photovoltaik und der Windkraft an Land umgesetzt werden. Damit wäre die Energiewende, die vor allem von Genossenschaften und den Betreibern von Bürgerwindparks vorangebracht wird, direkt bedroht.“
Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Die Energiepolitik der Bundesregierung ist vor allem eins: halbherzig. Nach wie vor laufen in Deutschland neun Atomkraftwerke und gefährden tagtäglich die Bevölkerung. Der Atomausstieg darf nicht gefährdet, er muss beschleunigt werden. Und die Bundesregierung muss begreifen, dass sie in Sachen Atommüll-Lagerung auf die Betroffenen zugehen muss. Nur im gesellschaftlichen Konsens wird sich das Problem eingrenzen lassen."
Gleichzeitig zur Demonstration am 22. März beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen für eine zentrale Großdemonstration in Berlin am 10. Mai. Unter dem Motto „Energiewende nicht kentern lassen“ soll der Protest nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Wasser an die Öffentlichkeit getragen werden.
Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier: www.energiewende-demo.de
Rebecca Raspe - energiezukunft.eu

