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EEG-Reform

Deutsche Umwelthilfe startet Petition gegen Gabriel-Pläne

Mit einer Onlinepetition macht die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) seit dem 4. April auf die geplanten Mehrbelastungen für private Haushalte und mittelständische Unternehmen im Rahmen der EEG-Reform aufmerksam.
Von:  Jörg-Rainer Zimmermann
04.04.2014 | Aktualisierung: 04.04.2014 |

Mit einer Onlinepetition macht die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) seit dem 4. April auf die geplanten Mehrbelastungen für private Haushalte und mittelständische Unternehmen im Rahmen der EEG-Reform aufmerksam. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrer Unterschrift ein Zeichen gegen die ausufernde Bevorteilung weiter Teile der Industrie zu setzen.

Nach wie vor leisten zahlreiche so genannte „stromintensive Unternehmen“ nur einen minimalen Beitrag zur Energiewende. Insgesamt 65 Branchen hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Brüssel durchgesetzt, für welche die EEG-Vergünstigungen im Rahmen der Besonderen Ausgleichsregelung gelten sollen. Die Industrie könnte damit um weitere 1,5 Milliarden Euro entlastet werden – zu den bereits bestehenden Vergünstigungen von fünf Milliarden Euro und auf Kosten mittelständischer Unternehmen und privater Verbraucher. Große Kraftwerksbetreiber dagegen zahlen weiterhin keinen Cent für selbst verbrauchten Strom.

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