Grüne legen Fahrplan vor
Die Grünen haben einen Plan zum Kohleausstieg in den nächsten 20 Jahren vorgestellt. Im Falle einer Regierungsbeteiligung soll das Ende des Kohlezeitalters in Deutschland eingeleitet werden.
Die Grünen haben einen Plan zum Kohleausstieg in den nächsten 20 Jahren vorgestellt. Im Falle einer Regierungsbeteiligung soll das Ende des Kohlezeitalters in Deutschland eingeleitet werden.
…fragt sich die Präsidentin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, angesichts der EEG-Novelle in einem Gastbeitrag für neue energie. Sie rechnet damit, dass die Ausbaudynamik bei den erneuerbaren Energien deutlich nachlassen könnte.
…erkennt die energie- und klimapolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Eva Bulling-Schröter. In einem Gastbeitrag für neue energie kritisiert sie die EEG-Novelle der Bundesregierung – und warnt davor, dass auch der Einspeisevorrang für Ökostrom fallen könnte.
Projekte treten gegeneinander an, der niedrigste Preis gewinnt – das beschlossene Ausschreibungssystem für erneuerbare Energien stellt insbesondere kleine Bürgerprojekte vor Probleme. Ein Ökostromanbieter will ihnen dabei helfen, gegen große Projektentwickler zu bestehen.
Die Deutsche Umwelthilfe und die Umweltorganisation BUND reichen Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Deutschland ein. Ihrer Ansicht nach setzt die Bundesregierung die Richtlinie für Energieeffizienz mangelhaft um. Insbesondere habe sie die großen Energieversorger aus der Verantwortung genommen.
…sagt Simone Peter, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Der Großen Koalition wirft sie bei der EEG-Novelle Versagen vor. Die Energiewende und der Klimaschutz sollen zu zentralen Themen des Bundestagswahlkampfs 2017 werden.
Bundestag und Bundesrat haben die umstrittene Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Bis zuletzt hatten die Regierungsfraktionen noch Änderungen vorgenommen. Opposition und Umweltverbände kritisierten die Novelle vehement.
Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie, erwartet durch das EEG 2016 eine Konzentration auf große Unternehmen am Strommarkt. Der Wechsel zu Ausschreibungen sei dabei nur ein erster Schritt.