Milliarden-Subventionen mit Klimaschaden
Das Umweltbundesamt legt eine neue Erfassung der umweltschädlichen Subventionen in Deutschland vor. Durch ihre Kürzung könne die „Ampel“-Koalition Mittel für Investitionen frei machen.
Das Umweltbundesamt legt eine neue Erfassung der umweltschädlichen Subventionen in Deutschland vor. Durch ihre Kürzung könne die „Ampel“-Koalition Mittel für Investitionen frei machen.
SPD, Grüne und FDP wollen in Koalitionsgespräche eintreten, die Ergebnisse ihrer Sondierung fasst ein Papier zusammen. Beim Klimaschutz liegt der Fokus auf dem schnellen Ausbau von Solar- und Windenergie, während andere Bereiche eher kurz kommen.
Klimaschutz war ein wichtiges Wahlthema, entscheidend war er aber offenbar nicht. Auf der Straße wie an der Wahlurne zeigt sich ein Generationenkonflikt.
Die Spannung steigt: In etwas mehr als 24 Stunden wird sich zeigen, ob die Abstimmung zum 20. Deutschen Bundestag erstmals eine „Klimawahl“ geworden ist.
Der Gebäudesektor hat 2020 zu viel CO2 erzeugt, laut Gesetz müsste die Bundesregierung die Lücke zügig schließen. Der Vorschlag von zwei Unionsministern fiel jedoch bei Experten durch. Jetzt schießt die Regierung Geld nach – und verschiebt das Thema ansonsten bis nach der Wahl.
Die CDU bekennt sich in einem Papier deutlicher als zuvor zum Ausbau erneuerbarer Energien und listet Schritte auf, die einen „Turbo“ zünden sollen. Doch wie glaubwürdig ist das von der Partei und dem Kanzlerkandidaten?
Deutschland verzeichnet laut Prognose des Thinktanks Agora Energiewende in diesem Jahr den größten CO2-Anstieg seit 1990. Der Effekt des Corona-Lockdowns wäre damit wieder aufgefressen.
(Aktualisiert am 1.September) Das deutsche Klimaschutzgesetz soll sicherstellen, dass die einzelnen Ressorts ihre Emissionsgrenzen einhalten. Jetzt muss ein Koalitionskonflikt um den Gebäudesektor zeigen, ob es funktioniert. Schon bald könnten die Ziele sehr viel deutlicher verpasst werden.