„Es geht um Gewinne durch Klimaschutz“
Der Nachhaltigkeitsforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker über die Klimakonferenzen in New York und Paris und die Rolle von Stiftungen beim Kampf gegen die Erderwärmung.
Der Nachhaltigkeitsforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker über die Klimakonferenzen in New York und Paris und die Rolle von Stiftungen beim Kampf gegen die Erderwärmung.
Der Urlaubsinsel Koh Samui im Golf von Thailand droht der Kollaps. Die Regierung will mit einer teilautarken, regenerativen Stromversorgung, einem neuen Bebauungsplan und öffentlichem Nahverkehr gegensteuern – und mit dem grünen Image noch mehr Touristen anlocken.
…sieht Tim Loppe von Naturstrom im gemeinsamen Vorschlag mehrerer Ökostromanbieter für ein neues Modell, um Kunden mit Strom aus EEG-Anlagen zu beliefern. Das „Grünstrom-Markt-Modell“ soll eine Alternative zum Verkauf an der Börse sein und zugleich helfen, Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abzustimmen.
Finnland und Polen trifft es zuerst, in Deutschland wird es nach fünf Monaten ernst: Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln hat nachgerechnet, wie schnell wir unter einem russischen Erdgas-Boykott leiden würden. Nach neun Monaten wäre demnach ein großer Teil der EU-Staaten in Not. Allerdings müsste der russische Gazprom-Konzern teuer dafür bezahlen.
Die CO2-Ziele für 2020 wird Deutschland laut Umweltministerin Barbara Hendricks deutlich verfehlen; zugleich leitet die EU-Kommission ein Verfahren gegen die Bundesrepublik ein, weil diese die Energieeffizienzrichtlinie nicht umgesetzt hat. „De facto hat sich die Bundesregierung vom Klimaschutz verabschiedet“, kritisiert die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Bärbel Höhn.
Energieexperten sagen seit Monaten voraus, dass die EEG-Umlage sinken wird. Der aktuelle Stand des EEG-Kontos gibt ihnen Recht: Das Plus beträgt rund eine Milliarde Euro. Mit der EEG-Reform hat das jedoch nichts zu tun.
Ist das EEG verfassungswidrig? Das glaubt zumindest die Textilindustrie. Bisher haben alle Gerichte die Klage eines Unternehmens abgewiesen. Jetzt zieht es, unterstützt vom Dachverband der Branche, vor das Bundesverfassungsgericht.
Die Betreiber von Atomkraftwerken wollen mit dem Bund eine Stiftung gründen, die die Kosten für AKW-Abrisse übernehmen soll. Aber wollen die Bürger das auch? In einer Umfrage sind 57 Prozent dafür. Offenbar trauen viele den Konzernen den Rückbau nicht zu.