„Wir brauchen weltweit höhere CO2-Preise“
… sagt der Ökonom und Klimaforscher Ottmar Edenhofer. So könne auch der Kohleausstieg gelingen. Damit ärmere Länder mitmachen, müsse aber mehr Geld fließen.
… sagt der Ökonom und Klimaforscher Ottmar Edenhofer. So könne auch der Kohleausstieg gelingen. Damit ärmere Länder mitmachen, müsse aber mehr Geld fließen.
…sagt Patrick Graichen, Chef des Berliner Thinktanks Agora Energiewende. Mit neuen Studien macht er sich für einen ambitionierten, aber am Möglichen orientierten Kohleausstieg stark.
Der Industrieausschuss im EU-Parlament hat über zwei Richtlinien abgestimmt, die entscheidend für die europäische Energiewende sind. Das Urteil von Umweltschützern fällt zwiespältig aus.
Der 23. UN-Klimagipfel wird nicht als großer Durchbruch in die Geschichte eingehen. Aber die Beschlüsse legen ein Fundament für die „Gebrauchsanleitung“ zum Paris-Abkommen. Die soll schon auf der nächsten Klimakonferenz in einem Jahr in Katowice verabschiedet werden. Lesen Sie hier die wichtigsten Ergebnisse aus Bonn.
Während CDU/CSU, FDP und Grüne mitten in den Sondierungsgesprächen stecken und über Klimaschutz streiten, stellen mehr als 50 Unternehmen Forderungen an die künftige Regierung. Sie wollen mehr Erneuerbare und einen Ausstiegspfad aus der Kohle – jedoch ohne konkretes Datum.
Bei den Sondierungen für eine schwarz-gelb-grüne Bundesregierung bekennen sich alle Parteien zu den Klimazielen, doch einen schnellen Kohleausstieg lehnen außer den Grünen alle ab. Wie dieser Spagat gelingen soll, bleibt bislang rätselhaft.
Nicht ganz einfach, aber möglich – so schätzt eine juristische Studie die Chancen ein, CO2-Emissionen in Deutschland mit einem Preis zu versehen. Mehrere Befürworter eines CO2-Preises stellen derweil klar: Für sie muss das Thema in den Koalitionsvertrag.
Nach ihrer historischen Wahlschlappe will die SPD in die Opposition gehen, damit bleibt wohl nur ein Bündnis aus CDU, CSU, FDP und Grünen. Das könnte zwar mehr Klimaschutz bringen, doch die politischen Unterschiede sind groß.