London gibt den Klima-Vorreiter
Die britische Regierung hebt das CO2-Ziel für 2030 deutlich an. Damit setzt sie kurz vor deren Gipfeltreffen auch die EU-Länder unter Druck.
Die britische Regierung hebt das CO2-Ziel für 2030 deutlich an. Damit setzt sie kurz vor deren Gipfeltreffen auch die EU-Länder unter Druck.
Zuletzt hatten die mächtigsten Staaten der Welt etwas weniger Subventionen für fossile Energien verteilt. Doch mit den Corona-Hilfen steigt die Summe wieder, wie ein aktueller Bericht zeigt.
Solarstrom wird immer billiger, die Kraftwerke immer riesiger. Nun wagen sich australische Milliardäre sogar an den Stromtransport nach Singapur.
Demnächst läuft für viele ältere Windparks die Vergütung aus, es droht ein bundesweiter Rückbau. Nach einem Gespräch bei Wirtschaftsminister Altmaier äußern sich die Teilnehmer ähnlich: Vorrang soll das Repowering durch neue Anlagen haben, auch eine zeitweise Sonderfinanzierung scheint möglich. Bis Jahresende verspricht Altmaier eine Lösung.
In 15 Jahren soll Deutschland CO2-neutral werden, fordert Fridays for Future. Das wäre ein enormer Kraftakt. Eine Studie des Wuppertal-Instituts im Auftrag der Klimabewegung zeigt, wie es trotzdem gelingen kann.
Für die anstehenden Verhandlungen zum neuen Klimagesetz formulieren die EU-Abgeordneten ein höheres Ziel als die Kommission um Ursula von der Leyen. Zudem fordern sie ein CO2-Budget und das Ende fossiler Subventionen.
Im Oktober 2019 präsentierte das Wirtschaftsministerium 18 Punkte, mit denen die Windenergie gestärkt werden sollte. Viele davon hält das Ministerium mittlerweile für erledigt – mit teils sehr eigenwilliger Begründung.
Eine Übersicht zum aktuellen Stand der Dinge.