Josef Göppel verstorben
Über Jahrzehnte hinweg setzte sich Josef Göppel für Umweltschutz und Bürgerenergie ein, als CSU-Abgeordneter und in der Zivilgesellschaft. Nun ist er überraschend gestorben.
Über Jahrzehnte hinweg setzte sich Josef Göppel für Umweltschutz und Bürgerenergie ein, als CSU-Abgeordneter und in der Zivilgesellschaft. Nun ist er überraschend gestorben.
... sagt der IT-Sicherheitsexperte Manuel Atug. Er warnt deshalb vor zu intensiver digitaler Vernetzung und rät Energieversorgern, Insellösungen zu schaffen, die Stromlieferungen vor Ort auch dann noch garantieren, wenn Hacker das Gesamtsystem lahmlegen.
... ist Georg Müller, CEO des Mannheimer Stadtwerks MVV, überzeugt. Den Start von Wirtschaftsminister Habeck hält er für geglückt, ein grünes Label für Atomenergie für verfehlt.
...findet Stefan Rahmstorf. Der Physiker vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hält nichts von den ewigen Nörgeleien der Energiewende-Skeptiker und den lauter werdenden Beschwörungen eines umweltbedingten Totalzusammenbruchs. Er will die Botschaften der Klimawissenschaft aber auch nicht zu positiv verkauft wissen.
„Wir machen es zu unserer gemeinsamen Mission, den Ausbau der erneuerbaren Energien drastisch zu beschleunigen und alle Hürden und Hemmnisse aus dem Weg zu räumen.“ Mit diesem Bekenntnis hat die Ampel im Sondierungspapier die Zielrichtung vorgegeben. Die entscheidende Frage ist aber, wie dies gelingen kann.
Die Energiewende ist vor allem eine ländliche Stromwende. Um die Städte wie auch die Sektoren Wärme und Verkehr besser einzubinden, müssen wir die Potenziale vor Ort heben: in Wohnhäusern, Quartieren, Gewerbekomplexen. Das verhindert aktuell eine hyperkomplexe und zentralistisch gedachte Regulierung. Ein subsidiärer Regulierungsansatz hingegen überwindet veraltete Denkmuster und kann eine neue Dynamik für die Energiewende vor Ort entfachen.
… ist der Energieforscher Uwe Leprich überzeugt. Sonst komme es zu Mogelpackungen. Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, müsse das gesamte Wirtschaftssystem nachhaltig umgestalten.
Nora Sausmikat, China-Expertin der Umweltorganisation Urgewald, erklärt im Interview, welche Ziele das Land mit seiner „Neuen Seidenstraße“ verfolgt und warum der Trend in Asien raus aus der Kohle und rein ins Gas geht.