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  • Internationale Energieagentur

    Traum vom ewigen Öl

    Die Internationale Energieagentur in Paris (IEA) ist schon wieder im Erdölrausch – nach einer nur kurzen Ausnüchterungszeit. Noch vor kurzem hatte es dort geheißen: „Wir sollten das Öl verlassen ehe es uns verlässt.“ Doch seit dieser Woche ist in Paris wieder alles anders. Die IEA hat ihren „Energy Outlook 2012“, ihre jährliche Energieprognose, veröffentlicht. Darin wiederholt sie ihren Kardinalfehler: Die fossil-atomaren Energieträger werden grandios überschätzt und die Erneuerbaren fahrlässig unterschätzt.
    19.11.12, Franz Alt 3
  • Fossile endlich ehrlich bewerten

    Beim Geld hört die Freundschaft auf. Und bei Wählerstimmen auch. Lange Zeit war das Bundesumweltministerium ein verlässlicher Partner der Erneuerbaren-Branche. Auch wenn sich die Regierungsfarben änderten, konnten die Vertreter von Sonne, Wind und Co mit relativer Sicherheit von stabilen Rahmenbedingungen ausgehen. Doch mit diesem Gleichklang im Geiste scheint es vorbei zu sein.
    18.11.12, Jörg-Rainer Zimmermann 1
  • EU-Kommission
    Oettingers Solarliebe

    Wer ist hier gaga?

    EU-Energiekommissar Günther Oettinger posaunte am Samstag auf dem Bezirksparteitag der CDU Württemberg Hohenzollern mal wieder seine Abneigung gegen Photovoltaik raus: “So wie kein Bauer auf der Alb Orangenbäume pflanzt – wegen keine Sonne – glaube ich, dass in Deutschland diese Euphorie begrenzt werden sollte. Deutschland ist nicht wirklich ein Sonnenland.” Dennoch sind mit über 30 Gigawatt Leistung 50 Prozent der weltweiten Photovoltaikanlagen in Deutschland aufgestellt. “Also entweder sind die anderen gaga, oder …”
    17.11.12, Jürgen Heup 0
  • Die Lüge vom teuren Ökostrom

    Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt in diesen Tagen gebetsmühlenartig: „Die Erneuerbaren Energien sind wesentlich schuld am steigenden Strompreis.“ Und viele Journalisten beten das Märchen vom teuren Ökostrom unreflektiert nach. Doch wissenschaftliche Studien belegen, dass Sonnen-, Wind- und Wasserkraftstrom schon heute billiger sind als Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken.
    15.11.12, Franz Alt 0
  • Foto: Solarworld

    Mit Sonnenkönig Asbeck gegen China

    Schutzzölle auf chinesische Solarmodule? Undenkbar, so lautete der Tenor noch während der vergangenen zwei Jahre. Da hatten deutsche Solarunternehmen immer wieder um Industriehilfe gebeten. Jetzt, nachdem in den USA chinesische Module mit einem Schutzzoll belegt sind, scheinen auch hiesige Politiker ihre Angst zu verlieren. Eine überraschende Entwicklung – maßgeblich gesteuert von Solarworld-Chef Frank Asbeck.
    23.07.12, Jürgen Heup 1

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Ausgabe Nr. 05 / 2018

Gefangen im Netz – Fehlende Stromtrassen bremsen Energiewende aus

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