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Advertorial

Der Weiterbetrieb von Windkraftanlagen beginnt schon mit der Inbetriebnahme

Windfeld im Sommer, Windkraftanlage am Hügel

Die Einweihung des Windfeldes nahe der A19 in Mecklenburg-Vorpommern zur Jahrtausendwende ist lange her. Nun haben die alten Schätzchen das 20. Betriebsjahr erreicht. Ein Fallbeispiel, das auch vielen anderen Betreibern in ähnlicher Situation bei Fragen rund um den Weiterbetrieb weiterhilft.

Als Tochter des erneuerbaren Energien-Unternehmens ENERTRAG AG bündelt ENERTRAG Betrieb die technische Kompetenz in der Betriebsphase von Windenergie-Projekten. Mit mehr als 1000 Energieanlagen in der Betriebsüberwachung ist das Unternehmen Profi – auch für den Betrieb von Altanlagen. Wissen, das sich für Betreiber rechnen kann, denn damit man die richtigen Schritte rechtzeitig einleiten kann, braucht es Informationen und Handlungsoptionen.

Aus Betreibersicht fällt auf, dass ein riesiger Datenbedarf an digitalen Betriebsdaten und analoger Dokumentation der Windkraftanlage besteht. Die Betriebsdaten, die über Jahre gesammelt werden, gehen in den analytischen Teil der Weiterbetriebsprüfung ein. Außerdem ist es als Vorbereitung auf die Prüfung wichtig alle relevanten Dokumentationen parat zu haben. Dies beginnt mit den Anlagenzertifikaten der Hersteller, einer sogenannten „as built“ Dokumentation. In diese Dokumentation gehen alle relevanten Revisionen (Retrofits) bis hin zu den letzten Wartungsprotokollen und Wiederkehrenden Prüfungen (WKP) mit ein. Eine standardisierte digitale Lebenslaufakte für jede Windenergieanlage mit allen Informationen ist nicht nur in diesem Fallbeispiel eine gute Investition für eine effiziente und vollständige Vorbereitung auf das Weiterbetriebsgutachten. Auch das rechtzeitige Beauftragen von Gutachten sollte bedacht sein. Denn es besteht das Risiko, dass das Gutachten in der kurzen Frist nicht mehr fertig gestellt werden kann. Auch ergeben sich ggfls. aus der Weiterbetriebsprüfung Instandsetzungsaufgaben und Investitionsfragen zur Erneuerung von limitierenden Bauteilen. Mehr Planungssicherheit erhalten Betreiber also wenn sie, z.B. zu Beginn des 19. Betriebsjahres die Weiterbetriebsprüfung durchführen, da man so auch ein Jahr früher weiß, wie lange die Anlage noch drehen kann.

Wesentlicher Fallstrick in diesem Windpark war aus ENERTRAG Sicht der Faktor Zeit. Für Windkraftanlagen, die jetzt und in den kommenden fünf Jahren für den Weiterbetrieb begutachtet werden, lag die technische Dokumentation größtenteils nur analog vor und wurde zu Beginn nicht digital abgespeichert, dass nach 20 Jahren Dokumente benötigt würden, war nicht im Fokus. Daher gilt es dies rechtzeitig nachzuholen, denn auch das beste Fax-Papier ist nach 15 Jahren kaum noch lesbar. Ein anderer Punkt ist, dass Betreiber sich langfristig über einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb Gedanken machen sollten. Wieviel Instandhaltung kann man sich bei welchem Energiepreis noch leisten? Und wie sehr belastet man durch Einsparungen in der Instandhaltung den Abnutzungsvorrat der Anlage? Ist es möglich dem durch schonenderen Betrieb entgegenzuwirken? Gibt es die Möglichkeit über ein Sektorenkopplungsprojekt der Volatilität des Strommarktes zu entgehen und damit planbare Einkünfte zu haben? All diesen Fragen müssen sich Betreiber von Altanlagen stellen.

Steffen Lieske, Prokurist bei ENERTRAG Energiedienst GmbH

Suchen Sie sich valide Partner für Weiterbetriebsprüfungen und Betriebsführung. Setzen Sie auf neutrale Gutachten von akkreditierten Marktteilnehmern. Standsicherheit ist keine Frage von Wettbewerb unter den Gutachtern, sondern elementar für den sicheren Betrieb Ihrer Windkraftanlage!“

Der Weiterbetrieb beginnt mit der Inbetriebnahme. Die ca. 20-jährige Betriebsphase vor Beginn des Weiterbetriebs sollte sich der Betreiber nehmen, damit die operativen Prozesse leichter umgestellt werden können. 20 Jahre gute Wartung und Pflege werden beim Weiterbetrieb dann einfach belohnt. Die Auflagen aus den Weiterbetriebsgutachten bilden die Grundlage in der Betriebsführung. Fristen und die Bewertung der Mängel sollte der Betriebsführer beherrschen, um den Betreiber gut unterstützen zu können. Um die Wirtschaftlichkeit weiterhin sicherzustellen, gilt es diese auch bei Service-Einsätzen zu bedenken – Einsätze am Wochenende, z. B. lohnen sich für den Betreiber nicht immer. Die neue Situation erfordert demnach kluge Konzepte in der Betriebsführung, die normalerweise das Ziel hat die Stillstände so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund beschäftigt sich ENERTRAG noch intensiver mit dem Begriff „zustandsorientierte Instandhaltung“, also mit den Fragen, welche Komponenten bei welchem Anlagentyp typischerweise zu welchem Zeitpunkt ausfallen, wie der Betreiber schon frühzeitig mit Hilfe der Live-Daten aus dem Windpark bemerkt, dass eine Komponente bald kaputt geht (z. B. mittels CMS). Ziel ist es nicht mehr nur zu reagieren, sondern auch frühzeitig agieren zu können.

Miriam Bordonaro, Leiterin Technische Betriebsführung ENERTRAG WindStrom GmbH

„Die Live-Daten aus Windparks sollten noch intensiver genutzt werden, um ungeplante Stillstände vorherzusehen und Stillstandszeiten zu minimieren.“

Für den Bereich Service und Wartung kann die Lübecker Tochtergesellschaft ENERTRAG Service berichten, dass jede notwendige Reparatur durch die gesunkene Einspeisevergütung noch schwerer für den Eigentümer wiegt. Daher ist die Entwicklung maßgeschneiderter Lösungen zum Weiterbetrieb nach dem Weiterbetriebsgutachten essentiell. Mit dem Ziel Schäden noch früher erkennen und beheben zu können bietet der Unternehmensbereich hier beispielsweise die zerstörungsfreie Prüfung von Schraubverbindungen oder verkürzte Inspektionsintervalle von Großkomponenten an. Außerdem kann ein leistungsreduzierter Betrieb die Lebensdauer ebenso verlängern, da Extremlasten reduziert werden. So haben Betreiber beispielsweise die Chance die Weiterbetriebsdauer zu verlängern, wenn die Anlage bei besonders „anstrengenden“ Windrichtungen gedrosselt oder ausgestellt wird. Aufgrund des großen betreuten Portfolios an DeWind Anlagen kann ENERTRAG Service zudem auf ein gutes Ersatzteillager auch an instandgesetzten Bauteilen zugreifen. Dies hilft heute für den Kunden auch weiterhin Instandsetzungsarbeiten an seiner Windkraftanlage zu guten Konditionen anzubieten.  

Aus Service- bzw. Wartungssicht lief in dem mecklenburgischen Windpark nicht alles optimal, aber man ist an der Herausforderungen gewachsen und konnte wertvolle Erfahrungen sammeln von denen nun andere Betreiber profitieren können. Zwei der über 30 DeWind Anlagen wurden nach Hauptkomponentenschäden stillgesetzt. Diese beiden Anlagen werden bereits heute schon demontiert. Das Maschinenhaus, die Nabe und der Umrichter dienen dem Betreiber dann als Ersatzteillager, um die anderen Maschinen mit Ersatzteilen zu versorgen. Die Anlagen werden unweit am ENERTRAG Service Standort in Lübeck zerlegt und die Einzelteile fachgerecht eingelagert.

Jan-Christoph Neuhann, Geschäftsführer bei ENERTRAG Service GmbH

„Betreiber sollten frühzeitig vor dem Einstieg ins 20. Betriebsjahr mit dem Servicepartner in Kontakt treten. So haben diese die Chance ein angepasstes Wartungs- und Entstörungskonzept abzustimmen (Freigrenzen) und auch mit weniger Budget den Weiterbetrieb zu organisieren“

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Planbarer Weiterbetrieb?

David Müller, Leiter Vertrieb bei ENERTRAG Betrieb, berät Sie gern.

david.mueller@enertrag.com

T +49 39854 6459-621

F +49 5176 9768 961

Weitere Informationen zu Weiterbetriebsprüfungen sowie Weiterbetriebskonzepten gibt es auf betrieb.enertrag.com.

 


Hinweis: Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Es handelt sich um ein Advertorial von ENERTRAG Betrieb.

 

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