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Advertorial

„Der Kunde bekommt alle Services aus einer Hand“

Am 1. Januar 2021 fallen erstmalig knapp 6.000 Windräder aus der EEG-Vergütung. Deren Betreiber müssen sich entscheiden, wie es mit ihren Anlagen weitergehen soll. Wir sprachen mit Stefan Sewckow, Geschäftsführer MVV Trading, und Christian Arnold, Geschäftsführer der juwi O&M GmbH, über die technischen und kaufmännischen Weiterbetriebsperspektiven.

Herr Sewckow, Herr Arnold, bis zum Jahreswechsel sind es nur noch wenige Monate. Was raten Sie Anlagenbetreibern deren Anlagen 2021 oder auch später aus der EEG-Vergütung fallen?

Sewckow: Klar ist, dass der Handlungsdruck steigt, je näher das Ende der garantierten Einspeisevergütung rückt, da viele Vertriebe nun beginnen, ihren Gesamtbedarf für das Jahr 2021 vollständig zu decken. Daher ist es wichtig, dass Anlagenbetreiber jetzt prüfen, wie es mit ihren Anlagen nach dem Jahreswechsel 2020/21 weitergehen soll. Unser Ziel ist es, Betreibern zu helfen, systematisch zu einer Entscheidung zu kommen.

Arnold: Um entsprechende individuelle Anschlussoptionen aufzeigen zu können, hat juwi zusammen mit Windwärts und MVV ein kostenloses Analysetool entwickelt, dass eine Vielzahl an Anlagenparametern berücksichtigt und bewertet. Hieraus lassen sich dann ganz klare Handlungsempfehlungen ableiten.

Wie könnten diese grob aussehen?

Sewckow: Grob lassen sich folgende Optionen nennen: Repowering, Weiterbetrieb, oder aber Abbau und Verkauf der Anlagen. Es muss aber nicht zum Worst Case kommen. Denn auch der Weiterbetrieb ist kein Hexenwerk. Entscheidend ist, dass die Anlage technisch geeignet ist und der erzeugte Strom profitabel verkauft werden kann. Für Anlagenbetreiber, die ihren Strom nach Ablauf der EEG-Vergütung nicht selbst an Kunden liefern wollen, oder denen die Welt der Direktvermarkter schlicht zu unübersichtlich ist, haben wir deshalb gemeinsam mit juwi, Windwärts und VSB das Post-EEG-Produkt „MVV 20 plus“ entwickelt, das viele einzelne Weiterbetriebskomponenten zusammenfasst – vom Schnittstellenmanagement über den Betriebsführungsvertrag und die Stromvermarktung, bis zur Wartung der Anlagentechnik und den notwendigen Rahmenversicherungen. Für den Kunden ergibt sich dadurch der Vorteil, dass ihm das Risiko der Weiterbetriebszeit abgenommen wird und er nur noch einen zentralen Ansprechpartner hat, der sich um alle wirtschaftlichen Belange des Windparks kümmert.

Sie sprachen gerade die technischen und kaufmännischen Voraussetzungen an. Welche Chancen und Risiken müssen vor einem Weiterbetrieb gegeneinander abgewogen werden?

Arnold: Ein großer Vorteil ist natürlich, dass Bestandsanlagen an etablierten Standorten stehen und die Windgeschwindigkeiten bekannt sind. In der Regel sind sie auch abgeschrieben und ohne zusätzliche Finanzierungskosten. Und auch die Ansprüche auf Netzanschluss und Netzeinspeisung bleiben bestehen. In der Regel besteht auch die Betriebsgenehmigung weiter. Wenn auch unter Umständen mit erweiterten Auflagen. Das sind die Chancen. Auf der Risikoseite steht natürlich die Technik, deren Standsicherheit gemäß DIBT durch einen Sachverständigen nachzuweisen ist. Und die Einnahmeseite, denn der Anspruch auf EEG-Vergütung besteht natürlich nicht mehr. Klar ist aber auch, dass für einen Weiterbetrieb alle Betriebskosten analysiert und optimiert werden müssen. Aber hierum kümmern wir uns.

Was sind hierbei die Ansatzpunkte?

Arnold: Den größten Kostenblock innerhalb der Gesamtbetriebskosten in der dritten Betriebsdekade stellen Aufwendungen für Wartungs- und Instandhaltung dar. Hinzu kommen Pachten- und Nutzungsentgelte, die technische wie kaufmännische Betriebsführung, Versicherungen, Aufwendungen im Zuge der Weiterbetriebserlaubnis, sonstige Kosten sowie eine Mindestrenditeerwartung, ohne die kein wirtschaftlicher Anreiz für den Weiterbetrieb bestünde. Unterm Strich steht so ein Mindesteinnahmebedarf von 3 bis 5 Cent die Kilowattstunde. Um Anlagenbetreiber in eine wirtschaftliche Erlösregion zu bringen, optimieren wir für MVV-20-plus-Kunden bei gleichbleibender Qualität die kaufmännische und technische Betriebsführung.

Wie geht das?

Sewckow: Im Wesentlichen durch die Bündelung aller Post-EEG-Kompetenzen innerhalb der MVV-Gruppe. Dadurch können wir einen schlank gehaltenen Vertrag anbieten zwischen dem Windpark-Betreiber, MVV als Direktvermarkter, juwi/Windwärts als Betriebsführer und VSB als zuständigem Unternehmen für die Wartung und Instandsetzung von Enercon-Anlagen. Der Kunde bekommt somit alle wichtigen Services aus einer Hand und nur eine Rechnung von MVV, mit der alle wesentlichen Kostenbestandteile des Produktes bereits abgedeckt werden. Die Abrechnung erfolgt zudem über die erbrachte Leistung in Euro pro Megawattstunde, jeweils zum Monatsende. Das sichert unseren Kunden die nötige Liquidität für einen wirtschaftlich erfolgreichen Weiterbetrieb ihres Bestandsparks

(Bilder: Juwi AG)

Kontakt:

Telefon: +49 (0)621 290 1161

E-Mail: mvv20plus@mvv.de

Internet: www.mvv.de/mvv20plus

 


 

Hinweis: Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Es handelt sich um ein Advertorial der Juwi AG.

 

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