Agri-PV: Fraunhofer ISE ermittelt 500-GW Flächenpotenzial
Das Fraunhofer ISE hat die Agri-Photovoltaik-Potenziale in Deutschland untersucht: Bayern und Niedersachsen bieten die größten Chancen, der Netzausbau und die Flächenentwicklung sind zentrale Herausforderungen.
Die Webadresse dieses Artikels wurde erfolgreich in die Zwischenablage kopiert.
Die Webadresse dieses Artikels wurde erfolgreich in die Zwischenablage kopiert.
Von Ackerland bis Dauerkulturen – Landwirtschaftliche Flächen bieten ein erhebliches Flächenpotenzial für Agri-Photovoltaik.
Foto: Marina Lohrbach / AdobeStock
Deutschland verfügt über ein erhebliches Flächenpotenzial für Agri-Photovoltaik: Bereits die am besten geeigneten landwirtschaftlichen Flächen ermöglichen theoretisch bis zu 500 Gigawatt installierter Leistung. Das zeigt eine neue Studie des Fraunhofer ISE, die erstmals alle Nutzungsarten – von Ackerland bis Dauerkulturen – einbezogen hat. In zwei Szenarien haben die Forschenden zudem das technische Gesamtpotenzial ermittelt: Unter Ausschluss harter Restriktionen liegt es bei 7900 Gigawatt, mit zusätzlichen weichen Ausschlusskriterien bei 5600 Gigawatt. Bayern bietet laut der Studie das größte Potenzial, gefolgt von Niedersachsen. Grundlage der Berechnung ist ein Bodeneignungsindex, der geografische, regulatorische und agrarökonomische Kriterien vereint. Zentrales Hemmnis des Ausbaus: fehlende Netzanschlüsse. Die Studienautoren fordern daher, Netzausbau und Flächenentwicklung besser zu verzahnen.
ForschungStudie: Solarparks fördern ArtenvielfaltDie Ende März veröffentlichte Studie des Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) ist die weltweit umfangreichste Untersuchung zu...