Die Energiewende als Billigmacher
Ein Vergleich der Energiekosten von „fossilen“ und „grünen“ Haushalten zeigt Kostenvorteile für letztere. Allerdings sind Mieter noch im Nachteil.
Ein Vergleich der Energiekosten von „fossilen“ und „grünen“ Haushalten zeigt Kostenvorteile für letztere. Allerdings sind Mieter noch im Nachteil.
Ein sächsischer Landrat will die stillgelegte Produktion beim Photovoltaik-Konzern Meyer Burger retten. Und ein Branchenverband hält eine konkurrenzfähige Herstellung in Europa weiterhin für möglich.
... sagt die grüne Europaabgeordnete Jutta Paulus mit Blick auf die schwindende Verlässlichkeit globaler Bündnis- und Handelspartner. Hinsichtlich der im Juni anstehenden Neuwahl des EU-Parlaments warnt sie vor einer rechtskonservativen Mehrheit.
Ein EEG-Zuschlag soll europäischen Photovoltaik-Herstellern gegen die Dumping-Konkurrenz aus China helfen, doch Teile der Branche lehnen ihn ab.
Andreas Reuter, Leiter des Fraunhofer Iwes und Sprecher des Erneuerbaren-Forschungsverbunds FVEE, hält die geplanten Kürzungen der Bundesregierung bei der Energieforschung für ein verheerendes Signal an die Wissenschaft. Er fürchtet, dass die Sparmaßnahmen den Fachkräftemangel verschärfen und Deutschland beim Klimaschutz technologisch abgehängt wird.
... sagt Rana Adib, Geschäftsführerin des globalen Erneuerbaren-Netzwerks REN21. Sie plädiert dafür, die weltweite Energiewende zugleich mit einer Wirtschafts- und Sozialwende zu verbinden, und kann sich vorstellen, bei zunehmendem Fachkräftemangel vorrübergehend auch das Militär für den Ausbau der Erneuerbaren einzusetzen.
Ein vom Bundeskabinett beschlossenes Solarpaket soll die Installation von Anlagen vereinfachen, auf landwirtschaftlichen Flächen wie auf Mietshäusern und Balkonen.
Mit einem Bündel von Maßnahmen will der Wirtschaftsminister ermöglichen, dass wie geplant künftig sehr viel mehr Solarstromanlagen installiert werden, auf Balkonen wie auf Äckern. Dafür müssen die Pläne aber zunächst noch Gesetz werden.
[Aktualisiert am 14.03.] Der Bundeswirtschaftsminister hat in jüngerer Zeit mehrfach Staatsgarantien für Hersteller von Erneuerbaren-Kraftwerken in Aussicht gestellt. Im Februar wurde es konkreter. Wie bewerten Branchenakteure die Pläne? Die Redaktion hat sich umgehört.
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer über die Gründe, weshalb die schwäbische Universitätsstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität schneller vorankommt als andere Kommunen und wie die Gemeinde es schafft, den Wandel zu finanzieren.