Vernetzt in die Zukunft
Bessere Stromnetze und mehr Speicher für Wind- und Solarenergie würden mit neuem Schwung die Energiewende vorantreiben. Die Technik ist ausgereift, doch die Investoren zögern – weil sich auch die Politik zögerlich zeigt.
Bessere Stromnetze und mehr Speicher für Wind- und Solarenergie würden mit neuem Schwung die Energiewende vorantreiben. Die Technik ist ausgereift, doch die Investoren zögern – weil sich auch die Politik zögerlich zeigt.
Auf dem EUREF-Campus in Berlin traf sich der neu gegründete Arbeitskreis „Personal und Recruiting“ des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) zur Auftaktsitzung. Sein Ziel: Lösungen für den Fachkräftemangel finden und die Windbranche als attraktiven Arbeitgeber positionieren – ein Thema, das mehr Dringlichkeit denn je hat.
Die Windkarte 2025 zeigt: Die rund 30.000 leistungsstärksten Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen (WEA) Deutschlands befinden sich weiterhin überwiegend in der nördlichen Hälfte des Landes. Neue Projekte sind vor allem im Westen geplant.
Die Generation Z steht häufig zu Unrecht in der Kritik, sie sei wenig arbeitswillig oder nicht anpassungsfähig. Wie können Unternehmen den jungen Fachkräften den Berufseinstieg erleichtern? Ein Gastbeitrag von Louise Christensen, BayWa r.e.
Top-Ökonom Marcel Fratzscher betonte im Rahmen des Parlamentarischen Neujahrsempfangs der Erneuerbaren in Schleswig-Holstein die Bedeutung der ökologischen Transformation.
Bei der Untersuchung von Rotorblättern kommen zunehmend Drohnen zum Einsatz. Sie umfliegen die Blätter automatisch und erstellen dabei einige hundert Fotos pro Anlage. Die Bildanalyse erfolgt anschließend im Büro.
Die jährliche Bestandsaufnahme des Bundesverbands Energiespeicher Systeme (BVES) zeigt: Im Jahr 2024 sank der Gesamtumsatz der Branche von 16,1 auf 12,5 Milliarden Euro. Optimistisch blickt der Verband jedoch auf die Industrie-Stromspeicher und hat gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) einen Leitfaden für Unternehmen herausgegeben.
BDEW-Chefin Kerstin Andreae fordert, den regulatorischen Rahmen für die Wasserstoffwirtschaft zu verschlanken. Damit der Hochlauf gelingt, müsse die Abstimmung zwischen EU, Bund und Ländern deutlich verbessert und Planungsprozesse beschleunigt werden.
Der Markthochlauf der Wasserstoffwirtschaft stockt – trotz technologischer Fortschritte. RWE-Vorständin Dr. Sopna Sury sieht die Hauptursachen in mangelnder Nachfrage und fehlenden Investitionsanreizen. Sie fordert gezielte politische Unterstützung und betont: „Wir brauchen jedes, farbenblinde Molekül.“
Um neue Marktsegmente zu erobern, braucht die deutsche Solarbranche Hilfe: Unternehmen und Verbände haben konkrete Wünsche an die neue Bundesregierung. Damit das Comeback gelingt.