Hemmt RED III die Offshore-Windbranche zukünftig?
Angesichts der vielen Verzögerungen beim Netzanschluss und stark strapazierter Lieferketten ist fraglich, ob das RED-III-Umsetzungsgesetz der Offshore-Windbranche wirklich hilft.
Angesichts der vielen Verzögerungen beim Netzanschluss und stark strapazierter Lieferketten ist fraglich, ob das RED-III-Umsetzungsgesetz der Offshore-Windbranche wirklich hilft.
Bornholm wird zur ersten Energieinsel Europas: Das deutsch-dänische Gemeinschaftsprojekt möchte Strom aus Offshore-Windparks zunächst bündeln und dann weiterleiten, statt jeden Windpark landseitig anzuschließen. Mitte der 2030er Jahre soll das Projekt in Betrieb gehen.
Deutschlands Offshore-Ausbau gerät ins Stocken: Langwierige Genehmigungen, fehlende Netz- und Hafeninfrastruktur sowie politische Versäumnisse gefährden die Erreichung der ehrgeizigen Windkraftziele. Wie kann der Branche der Turnaround gelingen?
Kürzere Genehmigungsverfahren, steigende Antragszahlen: Die Windenergie in Baden-Württemberg erlebt einen Aufschwung. Umweltministerin Thekla Walker über Hürden, Akzeptanz und die Bedeutung klarer politischer Signale.
Das BMWE-Monitoring zur Energiewende zieht die Aufmerksamkeit der Windbranche auf sich. Die Industrie wünscht sich aber vor allem eins: Verlässlichkeit. Welche Themen bewegen die Unternehmen noch? Ein Gespräch mit Johannes Overbeck, Co-CEO bei Qualitas Energy Deutschland.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht den nahen Nachlauf von Windkraftanlagen. Die gewonnenen Daten sollen bestehende Strömungsmodelle verbessern – und die Planung von Windparks optimieren.
Die US-Energiepolitik steht vor einem Richtungswechsel – zugunsten fossiler Ressourcen. Für die Industrie im Süden und Mittleren Westen des Landes mag der Anfang Juli verabschiedete Domestic Energy Act stimulierend sein, im Kampf gegen die Klimakrise aber ist er gleichbedeutend mit einer Kapitulation – und schadet der Erneuerbare-Energien-Branche weltweit.
Weil in der Nordsee immer mehr Windparks gebaut werden, geraten deren Betreiber zunehmend aneinander. Denn die Anlagen nehmen sich gegenseitig den Wind. Ein britisches Forschungsprojekt soll sicherstellen, dass der Platz weiterhin für alle reicht.
Auf dem EUREF-Campus in Berlin traf sich der neu gegründete Arbeitskreis „Personal und Recruiting“ des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) zur Auftaktsitzung. Sein Ziel: Lösungen für den Fachkräftemangel finden und die Windbranche als attraktiven Arbeitgeber positionieren – ein Thema, das mehr Dringlichkeit denn je hat.
Die Windkarte 2025 zeigt: Die rund 30.000 leistungsstärksten Onshore- und Offshore-Windenergieanlagen (WEA) Deutschlands befinden sich weiterhin überwiegend in der nördlichen Hälfte des Landes. Neue Projekte sind vor allem im Westen geplant.