Advertorial

Appell der Clean Energy Partnership an die zukünftige Bundesregierung

Die Mitglieder der Clean Energy Partnership (CEP) arbeiten als Industriepartnerschaft an der Marktetablierung einer grünen Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle – versorgungssicher und umweltverträglich. Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne, Gasproduzenten und Automobilhersteller setzen gemeinsam verkehrsträgerübergreifend Standards.

Liebe Mitglieder der zukünftigen Bundesregierung,

am 26. September 2021 wird in Deutschland gewählt. Diese Wahlen finden in einer Zeit immenser Umbrüche und Veränderungen statt und werden Sie, die neue Regierung, vor große Herausforderungen stellen. Der Erfolg Ihrer Arbeit wird u.a. am Gelingen Ihrer Klimapolitik gemessen werden. Dabei stehen zwei elementare Aspekte im Vordergrund: Wie wird Deutschland die Klimaschutzziele erreichen und dennoch als Wirtschaftsstandort global wettbewerbsfähig bleiben? Dafür braucht es einen integrativen Gesamtansatz, der alle Sektoren berücksichtigt. Denn feststeht: Keine Energiewende ohne Verkehrswende.

NUR MIT WASSERSTOFF WIRD DIE ENERGIEWENDE EIN ERFOLG.

Um diesen Erwartungen gewachsen zu sein, brauchen Sie starke Verbündete. Wasserstoff ist ein solcher Verbündeter – als Kraftstoff wie als Speichermedium. Mehr noch: Ohne Wasserstoff werden wir, wird Ihre Politik die Klimaziele nicht erreichen. Ohne Wasserstoff wird der Wandel nicht möglich sein. Eine erfolgreiche Energie- und Verkehrswende zu vertretbaren Kosten? Nur mit Wasserstoff!

MOBILITÄT BRAUCHT VIELFALT UND TECHNOLOGIEOFFENHEIT.

Die Verkehrswende muss sich in erster Linie auf die Elektrifizierung der Antriebe konzentrieren. Damit dies über alle Fahrzeuganwendungen und Segmente hinweg gelingen kann, braucht es eine sinnvolle Kombination aus Batterie- und Brennstoffzellentechnologie. Denn: Batterie und Brennstoffzelle schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich. Mit dieser Kombination können wir für das Gesamtsystem eine optimale energetische und wirtschaftliche Lösung finden. Eine zukunftsweisende und generationsgerechte Politik muss diese Chance ergreifen.

(Foto: Clean Energy Partnership)

FLEXIBEL UND LEISE MOBIL SEIN – IM ÖPNV WIE IM INDIVIDUALVERKEHR.

Oder denken wir an den ÖPNV: Neben der Vermeidung von schädlichen Emissionen und Lärm besteht hier der Vorteil, dass sich durch den Einsatz von Brennstoffzellen in Bussen nahezu keine Einschränkungen im Betriebsablauf ergeben. Busse haben mit aktuell 350 Kilometern eine ähnliche Reichweite sowie Betankungszeit wie konventionelle Dieselbusse. Zudem lassen sie sich flexibel auf allen Linien einsetzen, ohne dabei auf zusätzliche Nachladeinfrastruktur angewiesen zu sein. Auch der Individualverkehr spielt im täglichen Leben für Millionen von Menschen heute und in Zukunft eine entscheidende Rolle. Wenn wir dabei die Themen Reichweite und Ladeinfrastruktur mitbedenken, können wir nur zu einem Ergebnis kommen: der Koexistenz von Brennstoffzelle und Batterie.

DIE HERSTELLUNG VON WASSERSTOFF IST EFFIZIENT – IN DEUTSCHLAND UND GLOBAL.

Der viel zitierte Vergleich des Wirkungsgrades von Batterie und Brennstoffzelle kann nur dann korrekt geführt werden, wenn das Gesamtsystem aus Antrieb, Kraftstoff und Infrastruktur betrachtet wird. Direktelektrifizierung ist nicht automatisch die beste Lösung. Denn Wasserstoff produziert man dann, wenn das Angebot von Strom aus Sonne und Wind besonders hoch ist. Damit ist die Erzeugung von Wasserstoff per Elektrolyse nicht nur eine effiziente Verwertung des Stroms in diesen Zeiten. Wir verhindern auch, dass Wind- und Solaranlagen unnötig abgeschaltet werden. Und betrachten wir das Thema global, dann ist grüner Wasserstoff der einzig geeignete Energieträger für den internationalen Handel von erneuerbarer Energie. Da eine Photovoltaikanlage in sonnenreichen Regionen wie zum Beispiel in Nordafrika mehr als zweimal so viel grünen Strom liefert wie in Deutschland, spricht der Gesamtwirkungsgrad für den grünen Wasserstoff als die effizienteste Lösung im gesamtwirtschaftlichen Kontext.

Zukünftig wird Deutschland den selbst hergestellten Anteil an erneuerbaren Energien von aktuell etwa 30 % auf maximal 40 % erhöhen können. Für den restlichen Bedarf benötigt es Importe und starke Energiepartnerschaften. Wir bitten Sie, die nächste Bundesregierung, das Umlagensystem der Energiewende anzupassen. Flexibilität muss gefördert und starre Mengenrabatte, die Flexibilität ggf. sanktionieren, müssen vermieden werden. Dann kann die Elektrolyse ihre Qualitäten ausspielen und die Energiewende entschieden fördern.

GLOBALE THEMEN ERFORDERN EINE GLOBALE DENKE.

Weitsichtige und nachhaltige Industriepolitik muss – gerade im „Automobilland Deutschland“– immer die globalen Chancen einer Technologie im Blick haben. Dabei geht es nicht nur darum, Innovationstreiber zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern, sondern darüber hinaus nach Lösungen zu suchen, die sich weltweit in ein bestehendes Energiesystem integrieren lassen und dabei Netzstabilität garantieren. Ein differenzierter Blick zeigt: Wir brauchen eine Kombination aus mehreren Technologien. Die Industrie hat das verstanden. Die großen Hersteller aus Japan, Korea und China, aber auch die deutschen Automobilkonzerne verfolgen als Antriebsstrang konsequent sowohl Batterie als auch Brennstoffzelle. Jetzt braucht es die Unterstützung durch die Politik, um den Markthochlauf der Fahrzeuge, den Ausbau der Infrastruktur sowie eine schnelle Skalierung von grünem Wasserstoff möglich zu machen.

WIR BRAUCHEN EINE WEITSICHTIGE UND TECHNOLOGIEOFFENE VERKEHRSPOLITIK, WIR BRAUCHEN WASSERSTOFF!

#nurmitwasserstoff

www.cleanenergypartnership.de

(Foto: H2 Mobility)


Hinweis: Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Es handelt sich um ein Advertorial der Clean Energy Partnership.

 

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